Wenn alles Tun nix nützt ...

... dann liegt es am Sein. Dann macht es keinen Sinn die Anstrengung im Tun immer weiter zu erhöhen. Das wird keine anderen Früchte wachsen lassen. Warum? Weil es gegen die Natur des Lebens ist.

 

In der Natur des Lebens geht alles den Weg des geringsten Widerstandes. Frei und gelöst. Es macht keinen Sinn ewig zu analysieren, zu erkämpfen oder zu erklären was, wie und warum nicht funktioniert. Oder bisher einfach nicht in unserem Leben ist. Davon wird es nicht kommen.

 

Wir sind es letztlich selbst, die auf unterschiedlichen Ebenen unnatürlich leben und genau das was wir wollen (und was auch uns will!) fern halten. Denn es geht leicht und mühelos oder es geht gar nicht. Und dann schimpfen wir auf das Leben ... oder andere Menschen, erfinden wir Karma, Erklärungen, Konzepte, Strategien, Religion, Feindbilder, Opferhaltungen, Prüfungstheologien ... um es doch irgendwie zu beweisen.

 

Wir erhöhen die Anstrengung im Business, um erfolgreich zu sein. Wir erhöhen den Aufwand um den richtigen Partner zu bekommen um geliebt zu sein und machen damit Menschen zu Objekten die uns geben sollen was uns fehlt. Wir erhöhen den Aufwand an Training und Maßnahmen, um gesund und lange am Leben zu sein. Wir erhöhen den Aufwand um festzuhalten was wir erstmal haben. Wir erhöhen den Aufwand den Aufwand zu erhöhen ...

 

Und bei all dem so motivierten Tun sind wir am Leben, nah dran sind wir am Leben – aber nicht IM Leben. Und obwohl das Leben natürlich in uns ist, unser Herz schlagen lässt, sind wir uns seiner Natur in uns nicht bewusst. Weil wir so angestengt Dinge tun, von denen es heißt dass man sie tun muß. Wir wollen unser Leben sichern, Karriere machen, wir wollen Tiere retten, den Wald retten, das Klima retten und es kommt uns so vor als wären wir nicht Teil dieser in unseren Augen erlösungsbedüftigen Welt. Als wären wir die, die von außen das Leben kontrollieren können.

 

Wenn wir nur genug Aufwand betreiben, dann können wir das, so glauben wir. Das wir selbst schon immer in der Kontrolle des Lebens waren und bleiben, ist eine wunderbare Erkenntnis auf dem Weg das Leben leicht zu erleben. Als spirituelles Idee allein verändert diese Erkenntnis allerdings nichts. Solange unser Sein sich nicht verändert, verändert sich nichts.

 

Wenn alles Tun nix nützt, um glücklich zu sein, dann macht es eher Sinn, Dich Dir selbst zuzuwenden und ein bisschen mehr WORK IN statt alleine nur WORK OUT zu machen. Das geht ebenso leicht und mühelos, oder es geht gar nicht. Da dass wertvollste Gut Deines Lebens nicht Geld, Sex oder Rockn`Roll (sorry haha) ist, sondern Zeit!!!, kannst Du an Deinem Leben einfach selbst ablesen, worauf Du bisher aus bist und wie Du mit dieses Gut verteilst.

 

Vielleicht bringst Du die Waage von Tun & Sein in ein ausgeglichenes Verhältnis. Dann beachte: Unser Sein ist größtenteils unsichtbar - so wie z.B. der Wind. Man kann ihn nicht sehen, aber man spürt dass er da ist. Er kann unsere Haut sanft streicheln oder krachend Dächer abdecken – er selbst ist dabei vollkommen unsichtbar.

 

So kannst Du auch nur den kleinsten Teil Deines Sein sehen – im Spiegel nämlich, Deinen Körper. Deine Gedanken, Gefühle und Überzeugungen kannst Du nicht sehen, aber sie ergeben Deine energetische Struktur – das Gesamtkunstwerk das Du bist. Dein Sein. Mit Ausstrahlungskraft. Und ... Anziehungskraft.

 

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