Wenn das Leben einfach nicht mitspielen will

Was in den meisten Lebens- und Liebes-Ratgebern nicht steht: es gibt immer zwei Seiten jeder Geschichte im Leben. Im universellen Sinn natürlich nicht, aber in unserem Erlebnispark ERDE schon. Und zwar immer. Manche sitzen die Zeit ab und warten auf eine bessere Welt ... im Himmel. Da, wo dann dann alles in Licht getaucht einheitlich und harmonisch, körperlos die gleiche Melodie spielt.

 

Doch jetzt sind wir hier, und das ABENTEUER LEBEN gibt es erfahrbar ja nur durch Gegensätze.

Ohne Abschied kein Wiedersehn, ohne kalt kein heiß und ohne Süden kein Norden. Manchmal tun wir so, als wäre die Welt dann perfekt, wenn sie so wäre, wie wir sie sehen. Wenn all das weg wäre, was wir für unnötig und schlecht ausgeguckt haben. Und gerade wenn man beschlossen hat sich zurückzulehnen und glaubt alles im Griff zu haben, bewegt irgendwo irgendwer irgendwas und stört unsere himmlische Ruhe. Willkommen auf der Erde!


Der Grund ist denkbar einfach: Die Welt ist in Bewegung! Taraaa! Und sie lädt uns ein all ihre Gegensätze anzusehen und anzunehmen. In uns können wir damit anfangen. Auch all die ungeliebten Aspekte in uns sind Teil unserer Welt. Teil unseres inneren Kosmos. Und somit durch uns Teil der Welt.Und danach können

 

Alles was Du vermeiden willst, hast Du noch nicht akzeptiert. Das können Deine eigenen Gedanken, Gefühle oder Erfahrungen sein. Das können andere Leute oder Situationen sein. Das kann Dein eigenes Spiegelbild, Probleme oder Problemzonen sein – körperlich, mental oder emotional. Was Du weg haben willst, bleibt. Oder kommt wieder. Was Du akzeptieren kannst, kann gehen. Was Du angenommen hast, bleibt weg (was daran Schmerzen gebracht hat...). Alles andere entwickelt enorme Kräfte, um die Einladung an Dein Ohr zu bringen.

Wir wollen oft gern dem grauen Alltag entfliehen (Aussteiger!), aber was uns nach unten zieht ist in uns, ist an uns, sind wir teilweise selbst. Und unser Gepäck haben wir nun mal immer dabei, egal wo wir landen – in der Südsee, am Nordpol oder auf dem Mond. Wenn also Dinge im Leben geschehen die uns scheinbar am Fliegen hindern, sind es in Wahrheit Flugstunden die uns darauf hinweisen wo wir unnötigen Ballast mitnehmen wollen. Dann ist Zuhören gefragt (Einsteiger!).

Jedes „Taubstellen“ sowie jede Maske die Dich verkleidet und das versteckt, was ist, verhindert Deine authentische Leichtigkeit. Egal ob sie überschwängliche Unbeschwertheit darstellt, verletzte Eitelkeit, rebellische Resignation oder selbstmitleidige Opferkultur.
Etwas davon steckt in uns allen – sag ja dazu, sag damit ja zu Dir – was es auch ist.

Wozu das gut ist? Es treibt Dich zu Dir in die Tiefe, zu den unbewussten Geschichten, welche ohne Anstrengung aufsteigen wie eine Papierlampe in der eine warme Kerze brennt – wenn Du sie lässt. Wir fliegen nicht so selten, weil uns der Wunsch nach Freiheit fehlen würde – wir fliegen so selten, weil wir den Preis fürchten. Weil wir keine Zeit investieren wollen in unsere blockierenden Altlasten bzw. innere echte Freiheit. Und wenn wir Hindernisse dann doch erkannt und verstanden haben, dann wollen wir sie los werden oder weg machen. Wer braucht schon Sachen, die einen runter ziehen? Wir wollen nach Vorne schauen - und das ist auch empfehlenswert!

Doch wenn wir wirklich verstanden haben, dass alles was wir jemals erlebt haben immer da ist, gespeichert in uns, dann gibt es kein Hinten oder Vorne, dann gibt es nur jetzt. Wenn wir nicht bereit sind zu überprüfen was uns blockt und es aufzulösen, flüchten wir erneut in Unbewusstheit, ganz gleich ob in weltliche Hobbies, spirituelle Praktiken oder Weltreisen. ... irgendwo hin auf eine Insel oder in einem fernen Licht.

Sich ganz bewusst sehen, bewusst denken, bewusst fühlen und sich absichtlich ganz bewusst aushalten und annehmen, wie man ist – klingt ganz leicht, aber sieh Dir heute Abend einmal selbst 2 min im Spiegel in die Augen und akzeptiere ungefiltert jedes Gefühl was dabei aufsteigen wird. Versuche Dich nicht toll zu finden. Finde heraus wie Du Dich wirklich siehst. Halte es aus - die Wahrheit die Du dann fühlen kannst. Das ist nur eine Art sich in der Tiefe zu begegnen, die Wahrheit über sich selbst in Gedanken und Gefühlen zuzulassen.
Und wie das Buch der Bücher uns übermittelt hat: "Die Wahrheit macht frei."

 

Schließe dann die Augen und sieh Dich vor Deinem geistigen Auge. Sage Dir: ICH LIEBE DICH! Ich habe Dich gesehen und ... ich bleibe. Geht das? Mit Gefühl?! :-)

 
So entsteht Selbstbewusstsein – sich selbst bewusst sein. Im eigentlichen Sinn hat dies nichts zu tun mit starken Parolen (ich mach was ich will und bleib so wie ich bin!) oder überzeugendem Auftritt (ich geh meinen krass tollen Weg!). Es bedeutet vielmehr die Maske abzunehmen um echt zu sein.


Du bist nicht das, was Du über Dich denkst. Das sind nur Gedanken und Bilder die ein Gehirn sich machen kann. Du bist letztlich auch nicht das, was Du fühlst. Gefühle entstehen aus den gemachten Gedanken und Bildern. Du bist auch nicht das, was Du im Spiegel als Körper siehst. Du selbst bist das geheimissvolle Wesen, welches Gedanken denken, Gefühle fühlen und sich in einem Körper bewegen kann.

 

Hast Du Fragen? Auf dem Weg zu neuen Gedanken, bei der Überwindung von Blockaden oder dem entdecken einer tieferen Freiheit unterstütze ich Dich. Ich biete Einzelcoaching, Coaching via Skype, Telefon, E-Mail und mein ONLINE COACHING PROGRAMM GLüCKsKLEE.

 

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